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  • Jacqueline Portmann

Katze nimmersatt - warum hat meine Katze immer Hunger?

Wählerisch sollen Katzen eigentlich sein, doch einige von uns Katzenhaltern kennen es auch anders. Manche Katzen drehen regelrecht durch, wenn es ums Futter geht und scheinen niemals satt zu werden. Im heutigen Katzenblog-Artikel möchte ich euch Tipps geben, was ihr dagegen tun könnt.


Schon Stunden vor der eigentlichen Fütterungszeit läuft die Katze einem vor den Füssen herum – vor allem, wenn man Anstalten macht, in Richtung Küche zu gehen. Öffnet man den Kühlschrank, hängt sie einem schon am Bein und die Futterschüssel kann nur auf den Boden „geworfen“ werden, um zu vermeiden, dass sich die Katzenkrallen tief in die Hand bohren, wenn man sie auf den Boden stellen möchte. Doch warum machen Katzen so etwas? Eigentlich sind es doch ruhige Fresser, die sich ihr Futter sogar einteilen.


Der Grund hierfür liegt fast immer in ihrer Vergangenheit. Ausnahmen gibt es natürlich, wenn beispielsweise organische Gründe vorliegen, denn bei Diabetes oder einer Schilddrüsenüberfunktion können Katzen ebenfalls Heisshunger entwickeln.


Meistens sind es aber Katzen, die irgendwann einmal Futterknappheit erlebt haben. Vielleicht kommen sie vom Bauernhof, wo sie fressen mussten, was sie kriegen konnten. Vielleicht mussten sie sich eine Weile allein draussen herum schlagen. Vielleicht gab die Katzenmutter zuwenig Milch und es wurde unzureichend nachgefüttert. Vielleicht kommen sie aus dem Tierheim, wo die Fütterungszeit eins der wenigen Highlights im tristen Käfigalltag war. Vielleicht durften sie sich aber auch nie satt fressen, weil ihre Halter immer sehr genau auf die Futtermenge geachtet haben.


3 Tipps, die helfen können:

Lange Rituale vermeiden!

Vermeidet es, zu lange für die Futterzubereitung zu brauchen, denn je länger es dauert, umso mehr Zeit hat eure Katze, sich in ihren Hunger hinein zu steigern. Vielleicht schafft ihr es, alles so vorzubereiten, dass ihr zur Fütterung nur noch die Futterschüssel hinstellen müsst. Wenn auch das noch zu gefährlich ist, werft in einem anderen Raum ein paar Leckerchen in die Luft, damit eure Katze erst einmal beschäftigt ist. In der Zwischenzeit stellt ihr das Futter an seinen Platz.


Futterneid vermeiden!

Je mehr gierige Katzen in einem Haushalt leben, umso schlimmer. Eine Katze, die meint, nicht genug Futter zu bekommen, fühlt sich in ihrer Annahme bestätigt, wenn in ihrer Nähe eine weitere Katzen ebenfalls das Futter herunter schlingt. Im besten Fall werden die Katzen getrennt gefüttert. Zumindest sollte Sichtkontakt vermieden werden, am besten auch Hörkontakt.


Satt fressen lassen!

„Aber ich kann meiner Katze doch nicht so viel geben, wie sie fressen würde“, meint ihr jetzt vielleicht denken. Doch, das könnt ihr – zumindest kurzfristig. Denn wider Erwarten hören Katzen tatsächlich irgendwann auf zu fressen. Magenüberladungen sind bei Katzen selten und man geht davon aus, dass auch Bakterien dabei eine Rolle spielen. Vermeiden solltet ihr Trockenfutter. Gebt stattdessen hochwertiges Feuchtfutter oder – wenn ihr roh füttert – rohes Fleisch.


Bei kleinen Katzen klappt es sehr schnell. Wird die Fütterungsmenge deutlich erhöht, verhalten sie sich bei der Fütterung bereits nach wenigen Tagen ruhiger. Erwachsene Katzen – vor allem ehemalige Tierheimbewohner oder Streuner – brauchen etwas länger. Habt ihr nun eine Katze, die auch bei erhöhter Futtermenge nicht satt zu werden scheint oder eine mit starkem Übergewicht, hilft euch vielleicht das Untermischen von gekochter Kartoffel oder entsprechender, eingeweichter Kartoffelflocken. Da es damit aber zu einem Nährstoffungleichgewicht kommt, weil so viel Pflanzliches nicht der natürlichen Nahrung von Katzen entspricht, dürft ihr es maximal zwei Wochen durchziehen.


Viele kleine Portionen zu füttern ist immer gut, denn dies entspricht eher der Natur der Katze als zwei große Mahlzeiten am Tag. Meiner Erfahrung nach hat dies aber kaum Einfluss auf die Gier einer immer hungrigen Katze.



Und was ist mit den Anti-Schlingnäpfen? Wenn euer größtes Problem das Schlingen ist, könnt ihr sie benutzen. Doch sie lösen nicht das Problem „Hungergefühl“.

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