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  • AutorenbildJacqueline Portmann

KATZENSTREU IM FOKUS

Die Auswahl des richtigen Katzenstreus ist nicht nur eine Frage der Bequemlichkeit, sondern spielt eine entscheidende Rolle für das Wohlbefinden Ihrer geliebten Samtpfote. Immer wieder liest man im Internet von den Gefahren von Katzenstreu. Was aber kann tatsächlich passieren? Ist Katzenstreu nicht grundsätzlich immer so hergestellt, dass es für Katzen unschädlich ist? Ich möchte meine Augen davor nicht verschliessen und habe versucht, mich auch mit vielen eigenen Erfahrungen "guten und sehr schlechten" mit dem Thema zu befassen und zu beleuchten, worauf Sie auf jeden Fall achten sollten. Grundsätzlich kann man das Streu für das Katzenklo in drei unterschiedliche Kategorien einteilen: Mineralisches Katzenstreu, Natürliches Katzenstreu und Silikatstreu.

eine Katze sitzt im Katzenklo

Katzenstreu im Fokus: Nachfolgend sehen Sie einige gängige Typen und ihre Eigenschaften

1. Klumpende Katzenstreu (gehört in die Kategorie der mineralischen Katzenstreu):

  • Bildet feste Klumpen bei Feuchtigkeit.

  • Einfache Entfernung von verschmutztem Streu.

  • Meist aus Bentonit oder Silikat. - Nicht Umweltfreundlich /-potentielle Staubentwicklung und dadurch Gesundheitsrisiken für Mensch und Katze ABER VORSICHT! Füllt man grössere Mengen von dem Katzenstreu in das Katzenklo, staubt es je nach Qualität mitunter sehr stark! Dieser Staub ist für Katze und Mensch nicht gesund und kann bei zu hoher Dosis sogar zu Asthma führen. Zumindest, wird der Staub aber - sofern Sie ihn direkt einatmen, für einen Hustenreiz sorgen. Daher ist es wichtig, dass Sie das Katzenstreu behutsam austauschen bzw. auffüllen und besser auf hochwertiges, staubarmes Streu setzen. Oft wurde mir auch berichtet, dass die Katze das Katzenstreu frisst. Obwohl Katzen ja eigentlich sehr gut wissen, was ihnen bekommt und was nicht - ist dies ein Anzeichen für Unzufriedenheit.

2. Silikat-Katzenstreu:

  • Gelkristalle absorbieren Flüssigkeit. Regelmässiger Austausch notwendig!

  • Gute Geruchskontrolle.

  • Hält oft länger frisch als klumpende Streu. + Beste Geruchskontrolle

3. Natürliche Katzenstreu:

  • Aus Materialien wie Holzspänen, Mais oder Papier.

  • Biologisch abbaubar und umweltfreundlich.

  • Geringe Klumpenbildung, meist staubarm. +Umweltfreundlich +günstiger als mineralisches Katzenstreu +Einheit ist leichter / -Katzenbabys fressen diese Einstreu gelegentlich (deshalb diese Einstreu erst nach 10-12 Wochen nach Geburt der Katzenbabys verwenden). Falls Sie das Katzenstreu (aus Pflanzenfasern) über die Toilette entsorgen, beachten Sie bitte IMMER die lokalen Entsorgungsrichtlinien!

4. Katzenstreu aus Holzpellets:

  • Komprimierte Holzpellets.

  • Zersetzt sich in Sägespäne bei Feuchtigkeit.

  • Natürliche Geruchskontrolle. + Natürlich und geruchskontrollierend! / - klumpt zuwenig

5. Tonstreu ohne Klumpenbildung:

  • Tonbasis, klumpt jedoch nicht. Regelmässiger Austausch notwendig!

  • Kann absorbierend sein, erfordert aber häufigeren Austausch. + gut absorbierend!

6. Kristall-Katzenstreu:

  • Kleine kristallisierte Gel-Perlen.

  • Hohe Absorptionskapazität und Geruchskontrolle.

  • Farbwechsel zeigt Sättigung an. + effektive Geruchskontrolle / keine Klumpenbildung!

Die beste Wahl hängt von den Vorlieben Ihrer Katze, Ihren eigenen Präferenzen und Umweltüberlegungen ab. Probieren Sie verschiedene Sorten aus, um die optimale Streu für Ihre Bedürfnisse zu finden. Ein gut gewähltes Katzenstreu sorgt nicht nur für Sauberkeit, sondern auch für das Wohlbefinden Ihrer Katze.


Sollten Sie einen ganzheitlichen Wechsel des Katzenstreus in Erwägung ziehen, gehen Sie bitte behutsam vor damit Sie kein Risiko eingehen, dass Ihre Katze plötzlich das Katzenklo nicht mehr annimmt und ihr Geschäft irgendwo anders in der Wohnung verrichtet. Katzen können Veränderungen nicht leiden, schon gar nicht bei so etwas wichtigem wie der Einstreu.

So sollten Sie am besten nach und nach die neue Streu zu der altem mischen, wobei Sie den Anteil der neuen langsam erhöhen. So kann sich Ihre Katze an die neue Konsistenz gewöhnen. Ziehen Sie den Wechsel ruhig über zwei Wochen hin.


Vorgehen: Zunächst wird das Katzenklo komplett vom alten Katzenstreu befreit und komplett und gründlich gereinigt. Das Katzenklo sollte auf keinen Fall einen Deckel oder sogar eine Klappe haben! Natürlich hält der Deckel den Geruch verschlossen - dafür stinkt es für die Katze unter dem Deckel umso mehr. Und da Katzen eine viel empfindlichere Nase als Menschen haben, kann ein Katzenklo mit Deckel oder Klappe oft zu Unsauberkeit der Katze führen. Hierfür ist zu beachten dass das Katzenklo mehrmals am Tag zu reinigen ist und die Einstreu alle 2-3 Wochen komplett auszuwechseln ist, nachdem das Katzenklo gründlich in der Badewanne oder in der Dusche gereinigt wurde.

Umweltaspekt beachten: Auch wenn einige Streuoptionen biologisch abbaubar sind oder über den Biomüll entsorgt werden können, ist es aus umwelttechnischen Gründen oft ratsam, die Entsorgung über den Hausmüll zu wählen. Dies trägt dazu bei, ökologische Belastungen zu reduzieren.


Für individuelle Empfehlungen zur "richtigen" Katzenstreu, der geeigneten Katzenstreu-Fangmatte, dem Katzenklo und dem Litter-Locker (Mülleimer für die Klumpen aus dem Katzenklo), zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren. Ich stehe Ihnen gerne mit meinem Fachwissen zur Verfügung und berate Sie entsprechend den Bedürfnissen Ihrer Katze und Ihren eigenen Präferenzen. Machen Sie die Katzenhygiene zu einer unkomplizierten und angenehmen Erfahrung – ich freue mich darauf, Ihnen zu helfen.


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