Ernährung und Pflege älterer Katzen
- Jacqueline Portmann

- 8. Juli 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 7 Tagen
Was Seniorenkatzen brauchen, um gesund und glücklich zu bleiben. Mit zunehmendem Alter verändern sich Stoffwechsel, Appetit und Verhalten. Ab etwa 10 Jahren gelten Katzen als Senioren; viele zeigen erste Anzeichen von altersbedingten Veränderungen: mehr Schlaf, Gewichtsveränderungen, verändertes Trinkverhalten oder erhöhte Sensibilität. Pflege und Ernährung müssen nun gezielt angepasst werden.

Anzeichen altersbedingter Veränderungen
Schlafen mehr
Gewichtsverlust oder -zunahme
Trinkverhalten verändert sich
Sensibler auf Umweltveränderungen
Die richtige Ernährung für Seniorenkatzen Was ältere Katzen brauchen
Weniger Energie bei gleichzeitig hohem Proteinbedarf, um Muskelabbau zu vermeiden
Erhöhter Flüssigkeitsbedarf, da das Durstempfinden abnimmt
Leicht verdauliches Futter mit hoher Akzeptanz
Ggf. spezialisierte Diäten bei Vorerkrankungen (z. B. Nierendiät, Diabetesfutter)
Seniorenfutter – was gehört hinein?
Hoher Feuchtigkeitsgehalt (z. B. Nassfutter oder Brühe)
Geringerer Phosphorgehalt zur Entlastung der Nieren
Ballaststoffe bei träger Verdauung
Omega-3-Fettsäuren zur Unterstützung der Gelenke
Zusatzstoffe wie Taurin, L-Carnitin, Antioxidantien
Flüssigkeitsaufnahme fördern
Trinkbrunnen oder fliessendes Wasser
Mehrere Trinkstationen in der Wohnung
Brühe (ohne Salz) über das Futter geben
Hochwertiges Nassfutter statt Trockenfutter
Futterverweigerung bei Senioren
Futter leicht erwärmen (verstärkt Geruch)
Kleine Portionen mehrfach täglich
Futterwechsel langsam gestalten
Handfütterung bei sehr scheuen Katzen
Ernährung bei altersbedingten Krankheiten
Chronische Nierenerkrankung: phosphorreduzierte, eiweissangepasste Diät
Diabetes mellitus: faserreiche, kohlenhydratreduzierte Ernährung
Arthrose: Omega-3-Fettsäuren und gelenkschonende Inhaltsstoffe
Zahnprobleme: weiches, feines Futter
Pflegebedarf bei alten Katzen - Körperpflege & Kontrolle
Fellpflege mit weichen Bürsten (ältere Katzen putzen sich oft weniger)
Regelmässige Gewichtskontrollen
Kontrolle von Augen, Ohren, Zähnen
Kuschelige Rückzugsorte in Bodennähe
Umgebung anpassen
Rutschfeste Unterlagen
Flache Katzentoiletten mit gutem Zugang
Wärmeplätze (Fensterbank oder Heizdecke)
Keine abrupten Veränderungen
Fazit: Seniorenkatzen brauchen Zuwendung und Feingefühl
Ernährung und Pflege individuell abstimmen
Regelmässig zum Tierarzt gehen
Aufmerksamkeit, Geduld und Vertrauen fördern
Angepasste Fütterung hilft, Beschwerden vorzubeugen oder zu lindern
Persönliche Unterstützung bei der Betreuung
Gerade ältere Katzen brauchen konstante Betreuung
Betreuung von Katzen mit speziellen Bedürfnissen
Unterstützung bei Medikamentengabe oder Gesundheitsüberwachung
Individuell angepasste Betreuung mit Vertrauen und Sicherheit



